Fachunternehmererklärung

Kurzfassung des Artikels

Eine Fachunternehmererklärung dient als Bestätigung, dass Arbeiten von einem qualifizierten Fachunternehmen ordnungsgemäß durchgeführt wurden. Sie ist in vielen Branchen eine rechtliche Pflicht und wird häufig bei Bauprojekten oder technischen Anlagen verlangt. Der Artikel erklärt, wer diese Erklärung ausstellen muss, welche rechtlichen Grundlagen und Inhalte erforderlich sind und wie sie korrekt erstellt wird. Darüber hinaus bietet Goldweiss die Erstellung maßgeschneiderter Fachunternehmererklärung Vorlagen an, die individuell an verschiedene Anforderungen angepasst werden können. So minimieren Unternehmen Risiken und sichern sich rechtlich ab.

Einleitung zur Fachunternehmererklärung

Die Fachunternehmererklärung spielt in vielen Branchen, insbesondere im Bauwesen und bei technischen Dienstleistungen, eine zentrale Rolle. Sie dient als offizieller Nachweis darüber, dass ein Unternehmen fachgerechte Arbeit geleistet hat und dabei alle relevanten Normen und Vorschriften beachtet wurden. Diese Erklärung sichert nicht nur die Qualität der Arbeiten, sondern stellt auch eine wichtige rechtliche Absicherung für Auftraggeber und Auftragnehmer dar.

Für Unternehmen bietet die Fachunternehmererklärung zahlreiche Vorteile:

Qualitätssicherung

Auftraggeber können sicher sein, dass alle Arbeiten von einem kompetenten Fachbetrieb durchgeführt wurden.

Rechtliche Absicherung

Durch die Erklärung verringert sich das Haftungsrisiko für Unternehmen, insbesondere bei etwaigen Mängelansprüchen.

Vertrauensaufbau

Die Bestätigung fördert das Vertrauen der Kunden, da sie die Qualifikation des Unternehmens unterstreicht.

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werden Definition, Anwendungsbereiche, rechtliche Grundlagen sowie der Ablauf und die Inhalte einer Fachunternehmererklärung ausführlich erläutert. Auch auf die Möglichkeit, individualisierte Vorlagen anzufordern, wird eingegangen.

Definition und rechtliche Grundlagen der Fachunternehmererklärung

Eine Fachunternehmererklärung dient als formeller Nachweis, dass Arbeiten gemäß geltenden Vorschriften und technischen Standards ausgeführt wurden. Sie bescheinigt die Einhaltung von Qualitätsnormen und wird von qualifizierten Fachunternehmen in verschiedenen Branchen ausgestellt. Diese Erklärung ist besonders in Bereichen wie Bauwesen, Elektrotechnik und Brandschutz notwendig, um sowohl Sicherheits- als auch Qualitätsanforderungen zu erfüllen.

  • Nachweis über fachgerechte Ausführung
  • Wichtiger Bestandteil von Bauverträgen
  • Erforderlich für bestimmte Bauprojekte
  • Oft vertraglich festgelegt
  • Erfüllt behördliche Auflagen
  • Unterstützt die Qualitätssicherung
  • Mindert das Haftungsrisiko für Auftraggeber
  • Entscheidend für technische Abnahmen
  • Schützt bei Mängelansprüchen
  • Untermauert professionelle Standards

Durch die klare rechtliche und normative Verankerung bietet die Fachunternehmererklärung Sicherheit und Transparenz für alle beteiligten Parteien und ist oft eine unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Projektabnahme.

Wer muss eine Fachunternehmererklärung ausstellen?

Die Pflicht zur Ausstellung einer Fachunternehmererklärung obliegt in der Regel qualifizierten Unternehmen, die technische oder handwerkliche Arbeiten durchführen. Dazu zählen unter anderem Bauunternehmen, Elektroinstallationsbetriebe, Heizungs- und Sanitärinstallateure sowie Brandschutzunternehmen. Die Fachunternehmererklärung stellt sicher, dass alle Arbeiten von geschulten Fachkräften ausgeführt wurden und den geltenden gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Diese Erklärungspflicht betrifft hauptsächlich folgende Unternehmen und Personen:

  • Fachbetriebe im Baugewerbe
  • Elektroinstallationsfirmen
  • Sanitär- und Heizungsinstallateure
  • Unternehmen im Bereich Brandschutz
  • Hersteller und Installateure technischer Anlagen
  • Subunternehmer mit spezialisierter Expertise

In bestimmten Fällen können auch Subunternehmer verpflichtet sein, eine Fachunternehmererklärung vorzulegen, wenn sie für spezialisierte Teile eines Projekts verantwortlich sind. Diese Dokumente dienen nicht nur zur Qualitätssicherung, sondern auch zur Risikominimierung und zur rechtlichen Absicherung für den Auftraggeber.

Inhalte und Anforderungen an die Fachunternehmererklärung

Eine Fachunternehmererklärung muss detaillierte Informationen enthalten, die den ordnungsgemäßen Ablauf und die Qualität der durchgeführten Arbeiten belegen. Die Inhalte können je nach Projekt und Branche variieren, folgen jedoch in der Regel einem klaren Aufbau. Ziel ist es, eine umfassende Transparenz für den Auftraggeber zu gewährleisten und sicherzustellen, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt wurden.

Wesentliche Inhalte einer Fachunternehmererklärung umfassen:

  • Projektdaten: Vollständige Angaben zum Projekt, einschließlich Ort und Zeitraum der Ausführung
  • Beschreibung der Leistungen: Detaillierte Auflistung der durchgeführten Arbeiten und eingesetzten Materialien
  • Qualifikationen und Zertifikate: Nachweis der Fachkompetenz des ausführenden Unternehmens
  • Normen und Vorschriften: Auflistung der eingehaltenen technischen Normen und Sicherheitsvorgaben
  • Bestätigung der Abnahmefähigkeit: Erklärung, dass die Arbeiten zur Abnahme bereit sind
  • Kontaktdaten des Fachunternehmens: Angaben zum Ansprechpartner für Rückfragen
  • Datum und Unterschrift: Abschluss der Erklärung mit Datum und Unterschrift eines autorisierten Vertreters

Die genannten Punkte sorgen für Transparenz und ermöglichen dem Auftraggeber eine fundierte Einschätzung der Qualität und Zuverlässigkeit der erbrachten Leistungen. So dient die Fachunternehmererklärung als Grundlage für die Dokumentation und bietet eine klare rechtliche Absicherung für beide Seiten.

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Ablauf der Ausstellung einer Fachunternehmererklärung

Die Ausstellung einer Fachunternehmererklärung folgt einem strukturierten Prozess, der sicherstellt, dass alle Arbeiten umfassend geprüft und dokumentiert wurden. Dieser Ablauf ist insbesondere bei Bauprojekten und komplexen technischen Installationen wichtig, um eine hohe Qualität und die Einhaltung aller relevanten Vorschriften zu gewährleisten.

  1. Vorbereitung und Planung:
    Zu Beginn wird der Bedarf für eine Fachunternehmererklärung festgelegt und alle relevanten Details zum Projekt und zu den rechtlichen Anforderungen gesammelt.
  2. Durchführung der Arbeiten:
    Die eigentlichen Arbeiten werden gemäß den festgelegten Standards, Normen und gesetzlichen Anforderungen durchgeführt.
  3. Interne Qualitätskontrolle:
    Vor der Ausstellung der Erklärung überprüft das Fachunternehmen die Ausführung, um Mängel auszuschließen und sicherzustellen, dass die Arbeiten normgerecht durchgeführt wurden.
  4. Erstellung der Fachunternehmererklärung:
    Das Unternehmen dokumentiert die relevanten Informationen und erstellt die Erklärung mit allen erforderlichen Angaben und Nachweisen.
  5. Prüfung durch den Auftraggeber:
    Der Auftraggeber erhält die Erklärung zur Prüfung und kann bei Bedarf Rückfragen stellen oder eine detaillierte Durchsicht vornehmen.
  6. Abschluss und Archivierung:
    Nach der Freigabe wird die Fachunternehmererklärung unterzeichnet und im Projektdossier archiviert, um im Bedarfsfall nachgewiesen werden zu können.

Der strukturierte Ablauf der Ausstellung gewährleistet, dass die Fachunternehmererklärung zuverlässig und rechtssicher erstellt wird und beide Seiten eine fundierte Dokumentation der Leistungen erhalten.

Typische Anwendungsbereiche der Fachunternehmererklärung

Die Fachunternehmererklärung kommt in zahlreichen Branchen und bei vielfältigen Projekten zum Einsatz, insbesondere dort, wo gesetzliche Anforderungen und hohe Standards an die Ausführung gestellt werden. Sie ist ein zentraler Bestandteil in Branchen, die mit sicherheitskritischen oder technischen Installationen zu tun haben, und bietet sowohl Auftraggebern als auch Auftragnehmern eine wichtige Absicherung.

Typische Einsatzbereiche umfassen:

  • Bauprojekte im Hoch- und Tiefbau
  • Elektroinstallationen in Wohn- und Gewerbegebäuden
  • Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik
  • Sanitärinstallationen in öffentlichen und privaten Gebäuden
  • Brandschutzmaßnahmen und Sicherheitsinstallationen
  • Technische Anlagen in der Industrie
  • Umweltschutztechnische Installationen wie Kläranlagen
  • Projektbezogene Infrastrukturarbeiten im öffentlichen Raum

Diese Anwendungsbereiche verdeutlichen, dass die Fachunternehmererklärung weit über das klassische Bauwesen hinausgeht und auch in spezialisierten Branchen unerlässlich ist. Sie ist ein wichtiges Instrument, um gesetzliche Auflagen zu erfüllen, Projektrisiken zu mindern und die Qualität der ausgeführten Arbeiten zu dokumentieren.

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Erstellung und Verwendung von Fachunternehmererklärung Vorlagen

Die Verwendung standardisierter Vorlagen für Fachunternehmererklärungen erleichtert die Erstellung und gewährleistet, dass alle relevanten Informationen konsistent erfasst werden. Solche Vorlagen sind speziell darauf ausgelegt, die gesetzlichen und normativen Anforderungen vollständig abzubilden und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand für die Unternehmen zu reduzieren. Sie enthalten typischerweise vordefinierte Abschnitte für die Projektbeschreibung, die verwendeten Materialien, die eingehaltenen Normen und Vorschriften sowie für die Kontaktdaten des verantwortlichen Fachunternehmers.

Viele Unternehmen setzen auf vorgefertigte Vorlagen, um die Effizienz und die Rechtssicherheit ihrer Dokumentation zu steigern. Insbesondere bei wiederkehrenden Projekten und Standardleistungen ermöglichen Vorlagen eine schnelle und fehlerfreie Ausstellung der Fachunternehmererklärung. Dennoch sollten Vorlagen stets individuell angepasst werden, um spezifische Projektanforderungen zu berücksichtigen und die Qualität der Dokumentation zu wahren.

Darüber hinaus können durch die Verwendung von Vorlagen Fehler vermieden und die Nachvollziehbarkeit der Arbeiten verbessert werden. Auch der Auftraggeber profitiert von dieser Standardisierung, da die Struktur der Erklärung übersichtlich ist und alle wesentlichen Informationen auf einen Blick ersichtlich sind. Die Nutzung professioneller Vorlagen ist somit ein wichtiger Schritt hin zu einem optimierten Dokumentationsprozess und einer verbesserten Qualitätssicherung.

Individuelle Fachunternehmererklärung Vorlagen: Vorteile und Angebot

Individuell angepasste Fachunternehmererklärung Vorlagen bieten Unternehmen die Möglichkeit, die Dokumentation genau auf ihre spezifischen Anforderungen und die Besonderheiten ihrer Projekte abzustimmen. Diese maßgeschneiderten Vorlagen berücksichtigen nicht nur allgemeine rechtliche Vorgaben, sondern auch die individuellen Standards und Prozesse des jeweiligen Unternehmens. Dadurch wird sichergestellt, dass die Fachunternehmererklärung alle projektbezogenen Details abbildet und gleichzeitig effizient erstellt werden kann.

Ein großer Vorteil individueller Vorlagen ist die Flexibilität, die sie bieten. Unternehmen können Inhalte wie spezifische Qualitätskontrollen, besondere Sicherheitsmaßnahmen oder projektabhängige Anforderungen direkt in die Vorlage integrieren. So lassen sich administrative Abläufe optimieren und potenzielle Fehlerquellen minimieren. Zudem gewährleistet eine maßgeschneiderte Vorlage eine einheitliche und strukturierte Dokumentation über verschiedene Projekte hinweg.

Bei Goldweiss bieten wir die Möglichkeit, individuelle Fachunternehmererklärung Vorlagen zu erstellen, die genau auf Ihre Branche und Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Unser Service umfasst eine gründliche Beratung und die gemeinsame Entwicklung einer Vorlage, die sowohl rechtlich als auch praktisch den höchsten Anforderungen entspricht. So unterstützen wir Sie dabei, Ihre Fachunternehmererklärungen effizient und rechtssicher zu gestalten.

Risiken und Haftung bei fehlender oder fehlerhafter Fachunternehmererklärung

Das Fehlen oder eine mangelhafte Ausführung der Fachunternehmererklärung kann erhebliche Risiken und rechtliche Konsequenzen für das ausführende Unternehmen mit sich bringen. Diese Erklärung dient als Absicherung für den Auftraggeber, sodass Unregelmäßigkeiten bei deren Erstellung eine potenzielle Haftung bedeuten und den Ruf des Unternehmens gefährden können.

  • Rechtliche Haftung bei Mängeln
  • Verlust des Versicherungsschutzes
  • Vertragsstrafen oder Schadenersatzansprüche
  • Projektverzögerungen durch Nachbesserungen
  • Negative Auswirkungen auf zukünftige Aufträge
  • Verlängerung der Gewährleistungsfrist
  • Risiko finanzieller Einbußen
  • Imageverlust in der Branche
  • Erhöhte Prüfung durch Behörden
  • Unsicherheiten für den Auftraggeber

Eine ordnungsgemäß ausgestellte Fachunternehmererklärung schützt nicht nur vor diesen Risiken, sondern stärkt auch das Vertrauen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Sie ermöglicht beiden Seiten eine klare rechtliche Absicherung und erleichtert die Projektdokumentation, was langfristig zur Effizienzsteigerung und zur Sicherung von Folgeaufträgen beiträgt.

Tipps zur korrekten Ausarbeitung einer Fachunternehmererklärung

Eine sorgfältig ausgearbeitete Fachunternehmererklärung ist entscheidend, um die Qualität und Rechtssicherheit eines Projekts zu gewährleisten. Die folgenden Tipps helfen dabei, häufige Fehler zu vermeiden und sicherzustellen, dass die Erklärung allen Anforderungen entspricht.

  • Vollständigkeit sicherstellen: Achten Sie darauf, dass alle relevanten Informationen wie Projektdetails, Normen und Vorschriften vollständig und präzise aufgeführt sind, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Klare und eindeutige Formulierungen: Verwenden Sie eine klare Sprache und vermeiden Sie Fachjargon, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten die Inhalte problemlos verstehen.
  • Projektbezogene Anpassungen vornehmen: Jede Fachunternehmererklärung sollte individuell auf das jeweilige Projekt zugeschnitten sein und spezifische Anforderungen berücksichtigen, um den tatsächlichen Projektverlauf widerzuspiegeln.
  • Regelmäßige Aktualisierungen einplanen: Bei längeren Projekten kann es sinnvoll sein, die Erklärung bei Bedarf zu aktualisieren, um Änderungen in den Anforderungen oder Standards zu reflektieren.
  • Qualifikationen der Fachkräfte dokumentieren: Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter, die an dem Projekt beteiligt waren, die erforderlichen Qualifikationen besitzen, und listen Sie diese detailliert auf.
  • Abschließende Prüfung vor Unterzeichnung: Lassen Sie die Erklärung vor der finalen Unterschrift von einem zweiten Fachverantwortlichen prüfen, um Fehler und Unklarheiten zu vermeiden.
  • Rechtliche Anforderungen beachten: Prüfen Sie, ob branchenspezifische oder regionale Vorschriften existieren, die zusätzliche Anforderungen an die Erklärung stellen, und integrieren Sie diese gegebenenfalls.
  • Klare Dokumentation der Prüfschritte: Fügen Sie eine genaue Beschreibung aller durchgeführten Qualitätssicherungsmaßnahmen hinzu, um die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten zu belegen.

Durch die Beachtung dieser Tipps kann die Qualität der Fachunternehmererklärung erheblich gesteigert werden. Eine umfassende und präzise Dokumentation zeigt dem Auftraggeber die Professionalität und Zuverlässigkeit des Unternehmens und hilft, rechtliche Streitigkeiten zu vermeiden.

Gesetzliche Anforderungen in Deutschland und mögliche Abweichungen in Europa

In Deutschland unterliegt die Fachunternehmererklärung klaren gesetzlichen Bestimmungen, die je nach Bundesland und Branche leicht variieren können. Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) ist beispielsweise eine wichtige Grundlage für den Bau- und Handwerksbereich, die Qualitätsstandards und Dokumentationspflichten festlegt. Zusätzlich legen DIN-Normen und Sicherheitsvorschriften fest, welche Anforderungen an Bau- und Montagearbeiten gestellt werden, um eine sichere Ausführung zu garantieren.

In anderen europäischen Ländern sind die gesetzlichen Anforderungen an Fachunternehmererklärungen ebenfalls verbindlich, können jedoch in Details voneinander abweichen. Länder wie Österreich und die Schweiz haben ähnliche Standards für das Bauwesen und technische Installationen, die jedoch oft von nationalen Sicherheitsbestimmungen beeinflusst werden. In Frankreich und Italien gibt es teilweise abweichende Regelungen, die insbesondere im Bereich der Elektrik und des Brandschutzes spezifische Anforderungen und Zertifikate verlangen.

Für international tätige Unternehmen ist es daher von entscheidender Bedeutung, die jeweiligen nationalen Bestimmungen zu kennen und die Fachunternehmererklärung entsprechend anzupassen. Das Einhalten länderspezifischer Vorgaben gewährleistet nicht nur die rechtliche Sicherheit, sondern stärkt auch das Vertrauen internationaler Auftraggeber, indem die Konformität mit den lokalen Standards nachgewiesen wird.

Unterschiede zur allgemeinen Unternehmererklärung

Die Fachunternehmererklärung unterscheidet sich von der allgemeinen Unternehmererklärung durch ihren spezifischen Fokus auf qualifizierte, oft sicherheitskritische Arbeiten, die besondere Fachkenntnisse und rechtliche Standards erfordern. Während eine allgemeine Unternehmererklärung in der Regel allgemeine Informationen zur Ausführung von Leistungen enthält, geht die Fachunternehmererklärung detailliert auf die Einhaltung technischer Normen, Sicherheitsvorschriften und projektbezogener Anforderungen ein.

Die Fachunternehmererklärung wird häufig im Bauwesen, im technischen Anlagenbau und bei Installationen verlangt, bei denen das Fachwissen und die Qualifikationen des ausführenden Unternehmens besonders wichtig sind. Im Gegensatz dazu wird die allgemeine Unternehmererklärung bei weniger spezifischen Dienstleistungen genutzt und erfordert nicht dieselbe Tiefe an technischer Dokumentation. Beide Erklärungen dienen jedoch der Absicherung und Nachvollziehbarkeit der ausgeführten Arbeiten, wobei die Fachunternehmererklärung strengeren Anforderungen unterliegt und oft eine rechtliche Voraussetzung für die Abnahme darstellt.

Unternehmen müssen daher prüfen, welche Art von Erklärung im jeweiligen Kontext erforderlich ist, um ihre Leistungen rechtlich korrekt und vollständig zu dokumentieren und den Ansprüchen des Auftraggebers gerecht zu werden.

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Digitalisierung und Softwarelösungen für Fachunternehmererklärungen

Die Digitalisierung erleichtert den Prozess der Erstellung und Verwaltung von Fachunternehmererklärungen erheblich. Moderne Softwarelösungen bieten Unternehmen die Möglichkeit, Erklärungen schnell und effizient zu erstellen, zu speichern und bei Bedarf zu aktualisieren. Diese Programme sind speziell darauf ausgerichtet, rechtliche Vorgaben zu erfüllen und die Dokumentation durch standardisierte Vorlagen und automatische Prüfschritte zu erleichtern.

Mit der Nutzung von Softwarelösungen können Unternehmen den Aufwand für die Erstellung von Fachunternehmererklärungen reduzieren und die Genauigkeit der Angaben verbessern. Viele Programme ermöglichen die Integration von Checklisten, Normen und Sicherheitsvorgaben, die den Anwender durch den gesamten Prozess führen und dabei helfen, alle wichtigen Informationen strukturiert zu erfassen.

Darüber hinaus bieten einige digitale Lösungen cloudbasierte Funktionen, die eine einfache Zusammenarbeit und den sicheren Austausch der Fachunternehmererklärung mit Auftraggebern und Prüfinstanzen ermöglichen. Dies ist besonders vorteilhaft für größere Projekte, bei denen mehrere Parteien auf die Dokumentation zugreifen müssen. Durch die Digitalisierung wird nicht nur der Erstellungsprozess effizienter, sondern auch die langfristige Archivierung und Nachverfolgung der Fachunternehmererklärungen erleichtert, was im Falle von Rückfragen oder rechtlichen Prüfungen von großem Vorteil ist.

Häufig gestellte Fragen zur Fachunternehmererklärung

Die Fachunternehmererklärung wirft in der Praxis häufig Fragen auf. Im Folgenden werden einige der häufigsten Anliegen geklärt, die Unternehmen und Auftraggeber regelmäßig beschäftigen:

In der Regel das beauftragte Fachunternehmen, das die Arbeiten durchgeführt hat.

Vor allem bei sicherheitskritischen Projekten im Bauwesen und technischen Installationen.

Projektbeschreibung, Normen, durchgeführte Prüfungen und Unterschrift eines befugten Vertreters.

Die Aufbewahrungsfrist richtet sich nach gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben, meist mindestens fünf Jahre.

Vorlagen helfen, den Prozess zu standardisieren, müssen jedoch je nach Projekt angepasst werden.

Das Unternehmen kann haftbar gemacht werden, im schlimmsten Fall drohen rechtliche Konsequenzen.

Durch das Verständnis dieser grundlegenden Fragen können Unternehmen die Fachunternehmererklärung effizienter erstellen und die Anforderungen an Sicherheit und Nachweisführung leichter erfüllen. Eine sorgfältige Bearbeitung ist entscheidend, um Haftungsrisiken zu minimieren und das Vertrauen des Auftraggebers zu gewinnen.

Fazit: Wichtigkeit und rechtliche Absicherung durch die Fachunternehmererklärung

Die Fachunternehmererklärung ist ein unverzichtbares Dokument, das sowohl die Qualität als auch die Rechtssicherheit in Bau- und Technikprojekten sichert. Sie gewährleistet, dass alle Arbeiten fachgerecht und unter Berücksichtigung aller relevanten Normen und Vorschriften ausgeführt wurden. Für Auftraggeber und Auftragnehmer bietet sie gleichermaßen eine transparente und belastbare Basis, die im Fall von Mängelansprüchen oder rechtlichen Auseinandersetzungen als wichtiger Nachweis dient.

Durch die korrekte Ausstellung und sorgfältige Dokumentation der Fachunternehmererklärung lassen sich Haftungsrisiken minimieren und die Effizienz in der Projektdurchführung erhöhen. Unternehmen, die eine sorgfältige Dokumentation betreiben, gewinnen nicht nur das Vertrauen ihrer Auftraggeber, sondern sichern auch ihre Position auf dem Markt, indem sie ihre Fachkompetenz und Professionalität unter Beweis stellen.

Die Fachunternehmererklärung ist daher nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern auch ein Instrument der Qualitätssicherung und des Kundenvertrauens. Unternehmen sollten in die sorgfältige Erstellung investieren und bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen, um sowohl die gesetzlichen Anforderungen als auch die Erwartungen der Auftraggeber voll zu erfüllen.

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